Dr. med. C. Henger
C.-J. Schubert
Dr. med. J. Futh

Radiologiepraxis Potsdam
Strahleninstitut

Radiologiepraxis PotsdamStrahleninstitut

Dr. med. C. Henger
C.-J. Schubert
Dr. med. J. Futh

MRT – Magnetresonanztomographie / Kernspintomographie

MRT KnieDie MRT – Magnetresonanztomographie oder Kernspin­tomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das mit magnetischen Feldern arbeitet. In einem Magneten werden Hochfrequenzimpulse eingesetzt, die im menschlichen Körper die Kerne der Wasserstoffatome anregen und in Schwingung versetzen. Unterschiedliche Gewebearten haben unterschiedliche Schwingungseigenschaften, durch die Organe und Gewebe sichtbar werden. Das Verfahren kommt ganz ohne Röntgenstrahlen aus.

Wir führen in unserer Praxis MRT-Untersuchungen der Gelenke (Handgelelenk, Schultergelenk, Ellenbogengelenk, Hüftgelenk, Kreuzbein-Darmbein-Gelenk, Kniegelenk, Sprunggelenk), der Wirbelsäule, der Hand, des Fußes, des Kopfes, der Nasennebenhöhlen, des Halses, des Bauchraumes (inkl. aller Bauchorgane), der Brust (sog. Mamma-MRT), der Gefäße (sog. MR-Angiographie) und von Weichteilraumforderungen durch.

In den meisten Fällen erfolgt die MRT-Untersuchung ohne Kontrastmittelgabe. In einigen wenigen Fällen ist während der MRT-Untersuchung eine Kontrastmittelgabe in die Blutbahn für die Diagnosefindung hilfreich. Für eine solche kontrastgestützte MRT-Untersuchung müssen Sie 4 Stunden lang nüchtern sein (d.h. 4 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und nichts außer Wasser trinken, Medikamente können eingenommen werden) und benötigen einen Blutwert namens „Kreatinin", der zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht älter als 3 Monate sein darf. Sie können gern einen Überweisungsschein zur Blutentnahme in unserer Praxis erhalten, soweit der überweisende Arzt bzw. Ihr Hausarzt eine solche Überweisung für die Ermittlung des Kreatininwertes voraussetzt. Bitte teilen Sie uns unbedingt vor einer kontrastgestützten Untersuchung mit, falls bei Ihnen eine bekannte Kontrastmittelallergie vorliegt.

Sollten Sie unter starker Platzangst (Klaustrophobie) leiden, so können Sie kurz vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel erhalten, wodurch die Untersuchung auch bei platzängstigend Patienten gut durchführbar ist. Eine solche Untersuchung benötigt einen gesonderten Termin. Bitte geben Sie den Wunsch nach einem Beruhigungsmittel daher bereits zur Terminvergabe an. Nach der Gabe des Beruhigungsmittels dürfen Sie die Praxis nur mit Begleitperson verlassen, ferner dürfen Sie für die Dauer von 24 Stunden nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

In bestimmten Fällen kann die Durchführung einer MRT zu Komplikationen führen oder gar kontraindiziert sein. Bitte informieren Sie uns daher unbedingt bereits zur Terminvereinbarung, falls mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie tragen einen Herzschrittmacher, Defibrillator, Event-Rekorder
  • Sie tragen eine Insulin-/Schmerzmittelpumpe
  • Sie weisen Gefäßcoils auf
  • Sie weisen ein Innenohr- oder Mittelohrimplantat auf
  • Sie weisen einen Neurostimulator auf
  • Sie weisen Granatsplitterverletzung oder sonstige Metallsplitter im Körper auf
  • Sie weisen eine künstliche Herzklappe auf
  • Sie sind vor weniger als 6 Wochen tätowiert worden
  • Sie Platzangst (Klaustrophobie) aufweisen
  • Sie schwanger sind

Vor der Durchführung einer MRT bitten wir Sie, unseren MRT-Aufklärungsbogen durchzulesen und die aufgeführten Fragen zu beantworten. Sie können den Aufklärungsbogen als PDF direkt herunterladen, alternativ bekommen Sie den Aufklärungsbogen gern vor Ort in unserer Praxis zu Ihrem Termin ausgehändigt.

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